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BIOGRAPHIE |
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Presseinfo WDR zu "Speer und Er"
Sebastian Koch wurde von 1982 bis 1985 an der Otto-Falckenberg-Schule in München ausgebildet. Seine ersten Engagements führten ihn an die Theater von Ulm und Darmstadt und 1990 schließlich an das Schillertheater nach Berlin. Der Schwerpunkt von Kochs Schaffen verlagerte sich allmählich auf Film und Fernsehen. Seine erste große Filmrolle hatte er 1991 in Transit , einer französischen Kinoproduktion unter der Regie von René Allio. Dieser folgten im Laufe der Jahre zahlreiche weitere französische Produktionen, unter anderem die letztjährige Verfilmung Marie Bonaparte mit Catherine Deneuve in der Hauptrolle (Regie: Benoît Jacquot). Die erste große Rolle in Deutschland war Der Mann mit der Maske (1994) von Peter Schulze-Rohr. Nach zahlreichen Krimis und Thrillern gelang ihm 1997 der Durchbruch als Andreas Baader in Heinrich Breloers Todesspiel . Auf Rolf Schübels Kinofilm Gloomy Sunday von 1999 folgte eine Hauptrolle in Roland Suso Richters TV-Zweiteiler Der Tunnel (2001). 2002 wurde Sebastian Koch, der heute zu den gefragtesten Charakterdarstellern Deutschlands zählt, als erster Schauspieler seit 30 Jahren mit zwei Grimme Preisen ausgezeichnet: zum einen für die Hauptrolle in Der Tanz mit dem Teufel Die Entführung des Richard Oetker (2001, Regie: Peter Keglevic), zum anderen für die Darstellung von Klaus Mann in Heinrich Breloers Familienporträt Die Manns ein Jahrhundertroman (2001); für diese Rolle erhielt Sebastian Koch auch den Bayerischen Fernsehpreis. In den vergangenen Jahren wirkte der 42-jährige Schauspieler in vielen weiteren sehenswerten Fernsehproduktionen mit, darunter Yves Simoneaus Napoleon , Rolf Schübels Kollaps (beide 2002), Rüdiger Nüchterns Tauerngold und Peter Keglevics Geschichtsdrama Zwei Tage Hoffnung (beide 2003), in dem der Aufstand vom 17. Juni 1953 thematisiert wurde. 2004 setzte sich Sebastian Koch erneut intensiv mit der deutschen Geschichte auseinander: In Jo Baiers Stauffenberg spielte er die Titelrolle. Noch im selben Jahr wurde das Dokumentarspiel über das gescheiterte Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944 als bester Fernsehfilm mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Auch im Kino zeigt Sebastian Koch weiterhin starke Präsenz. So war er 2002 in Amen zu sehen, der Adaption des Hochhuth-Dramas Der Stellvertreter von Constantin Costa-Gavras. Zudem wirkte er in Tomy Wigands Neuverfilmung des Kinderbuch-Klassikers Das fliegende Klassenzimmer (2003) und Curt. M. Faudons Leinwanddebüt Tödlicher Umweg (2004) mit.
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Stuttgarter Philharmonie - Progammheft "Peer Gynt"
"Sebastian Koch
Ob auf der Bühne, im Fernsehen oder auf der Leinwand – Sebastian Koch ist einer der gefragtesten Charakterdarsteller Deutschlands.
1962 in Karlsruhe geboren, verbrachte Koch seine Kindheit und Jugend in Stuttgart. Eigentlich wollte er Musiker werden, doch die Inszenierungen des Stuttgarter Intendanten Claus Peymann Ende der 70er Jahre faszinierten ihn so sehr, dass er sich an der renommierten Münchner Otto-Falckenberg-Schule zum Schauspieler ausbilden ließ. Es folgten Theater- Engagements in Ulm, Darmstadt und Berlin.
1986 bekam der Wahlberliner seine erste Fernsehrolle
im „Tatort“. Sein Gesicht sah man danach oft in Krimis und Thrillern, bis er 1997 mit dem vielgelobten Zweiteiler „Das Todesspiel“ als RAF-Terrorist Andreas Baader von sich reden machte.
2002 gelang Sebastian Koch, was seit über 30 Jahren kein Schauspieler mehr geschafft hat – gleich zwei Mal wurde er mit dem Grimme- Preis ausgezeichnet: Für die Titelrolle in „Der Tanz mit dem Teufel – Die Entführung des Richard Oetker“ und für seine Schauspielleistung in der Familiengeschichte „Die Manns“.
In weiterer Folge erhielt Koch 2002 für „Die Manns“ auch den Bayerischen Fernsehpreis. Der Dreiteiler wurde 2002 außerdem mit dem Deutschen Fernsehpreis als „Fernsehereignis des Jahres“ ausgezeichnet.
Bis vor kurzem stand Sebastian Koch an der Seite von prominenten Kollegen, wie Gérard Depardieu, John Malkowitch und Isabella Rossellini, vor der Kamera: für das Historienepos „Napoléon“.
2002 spielte Sebastian Koch unter anderem im Kinofilm „Das fliegende Klassenzimmer“ sowie im Goldgräberdrama „Tauerngold“. In der im Frühjahr 2003 gedrehten Produktion „Marie Bonaparte“ spielte er an der Seite von Weltstar Catherine Deneuve deren jugendlichen Filmliebhaber Rodolphe Löwenstein.
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Presseheft WDR zu "Die Manns"
"Sebastian Koch
Klaus Mann
"Im ständigen Kampf gegen die Einsamkeit und auf der Suche nach der Liebe kam ihm die Emigration doch sehr entgegen. Sie war eine Art Legitimation seines Seins – immer auf der Flucht, immer unterwegs."
Sebastian Koch über die Figur des Klaus Mann
"Die Manns – Ein Jahrhundertroman" ist nicht das erste Projekt, das Heinrich Breloer zusammen mit Sebastian Koch verwirklichte: In dem Doku- Drama "Todesspiel" (Das Erste, 1997) spielte der mit dem Förderpreis der Akademie der Künste ausgezeichnete Schauspieler den RAF-Terroristen Andreas Baader. Den Fernsehzuschauern ist Sebastian Koch darüber hinaus aus etlichen anderen TV-Filmen bekannt: u.a. aus "Der Mann mit der Maske" (Das Erste, 1994, Regie: Peter Schulze-Rohr), der mehrteiligen internationalen Koproduktion "Die Elsässer" (1996, Regie: Michel Favart), der "Schimanski"- Folge "Hart am Limit" (Das Erste, 1997, Regie: Hajo Gies), "Die Rückkehr des schwarzen Buddha" (2000, Regie: Ronald Eichhorn) und "Der Tunnel" (2001, Regie: Roland Suso Richter).
Doch es ist nicht nur das Fernsehen, in dem Sebastian Koch immer wieder Akzente setzt. Sowohl im Staatstheater Darmstadt als auch am Berliner Schiller Theater spielte der ehemalige Otto-Falckenberg- Schüler in mehreren Produktionen. Auch das Kinopublikum kennt Sebastian Koch: So war er u.a. 1999 in Rolf Schübels "Gloomy Sunday – Ein Lied von Liebe und Tod" zu sehen und stand zuletzt gemeinsam mit Bruno Ganz und Ulrich Tukur in Costa-Gavras’ Verfilmung von Hochhuths Drama "Der Stellvertreter" vor der Kamera.
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